Montag, 4. August 2008

Ich bin zurück. Zurück von LA und zurück von der Westcoast. Alles war so wunderbar.
Nachdem ich vorletztes Wochenende in LA an Todd Bentley's Event war und noch an einem anderen Kongress, wo ich viel viel neue Leute kennengelernt habe, war ich um 5 Uhr am Montagmorgen wieder in Mammoth. Meine Arbeitsgeber erlaubten mir, um 13 Uhr ins Büro zu kommen. Wie froh war ich, einige Stunden zu schlafen.
Am Abend hatten wir BBQ auf der Ranch und am Dienstag erfuhr ich, dass ich am Mittwoch bis Sonntag mit ans Spirit-West-Coast-Festival mitgehe, um den Film und die Schule zu promoten.
Nachdem wir dann nicht um 9 sondern um 11 Uhr losgefahren sind und nach einigen falschen Abbiegungen aus 6 Stunden Autofahrt 11 wurden, war es schon ganz neblig an der Küste und saukalt. Was nicht weiter schlimm war, denn wir hatten einen superheissen Tag im Auto hinter uns. Ende des Nationalparks Yosemite war sogar ein Feuer ausgebrochen. WIr mussen 45 Minuten unter Aschenregen warten, bis wir die Reise fortsetzten konnten. Für mich ein Erlebnis, weil ich noch nie so nah am Feuer wahr.

Der Event war super. Dass ich nebst Third Day, Toby Mac und Kutless noch viele tolle Leute kennengelernt habe und ich mit Menschen gesprochen habe, die einfach gerade das richtige in mein Leben sagten, liessen mich am Sonntag mit einem big-smile die 6 Stunden Autofahrt überstehen. Auch aus denen 6 wurden wieder mehr. Stop in Starbucks, stop bei Freunden, eine stündige Tour in das Yosemite-valley für mich als Tourist sehr sehr schön!!! und mit einem rauchenden Auto. All in all, es war echt lustig und wir waren alle froh, gesund und munter wieder zuhause zu sein.
Das Leuchten auf meinem Gesicht war unübersehrbar, als Sean (mein Chef) mir mitteilte, dass ich 1-3 Tage freinehmen könne. Ich hätte genug gearbeitet. =)

Gestern ist ziemlich nahe bei Mammoth ein Feuer ausgebrochen. Da es aber nicht mehr zu dem Gebiet gehört, wo die Feuerwehr von Mammoth ausrücken muss, haben die anderen entschieden, einen 3 stündingen Flug auf sich zu nehmen und selbst das Feuer zu löschen, anstatt dass unsere Feuerwehr das im Keim ersticken hätte können.
Nun ja, heute brennt es immer noch und wird grösser und ich fand einen Zettel vor meinem Zimmer, dass mein Mitbewohner jetzt doch ausrucken musste und ich doch mit Hundi Gassi gehen soll.
Keine Sorge, der Wind weht in eine andere Richtung und so schlimm ist es nicht. Für mich doch ein Erlebnis, weil ich das einfach nicht kenne. Aber die Menschen hier in Mammoth scheinbar auch nicht. Denn viele fahren hinaus und machen Fotos. Big Spektakel.

So, das wars mal wieder kurz von mir: Seid lieb gegrüsst: Sina

Samstag, 12. Juli 2008

my blessed life in mammoth

ALOHA!
(Ich könnte schon zu meinem Titel eine ganze Geschichte erzählen!)

Leider bin ich momentan überhaupt nicht Blog-schreib-freudig. Daher fasse ich mich kurz und bitte alle diejenigen, die mehr wissen wollen, mir eine Email zu schreiben (Für die, die sie nicht mehr haben: ursina.mantel@gmx.ch) und dann so mit mir in Kontakt zu bleiben.

Mein Trip war von Anfang an spannend. Nach 3 Stunden Verspätung (technische Schwierigkeiten mit Aircraft), einem amüsanten Abend mit lauter Fremden in einem mexikanischen Restaurant, einer 6 stündigen "Heimfahrt" nach Mammoth durch die Wüste, bin ich überglücklich hier angelangt. Noch bevor ich auch nur einen Menschen aus Mammoth gegrüsst hatte, wusste ich, dass ich mich hier wohlfühlen und es schnell "mein Zuhause" werden würde.

Die Leute hier sind 1 A und jeder stellt mich jedem vor. Unterdessen hab ich nicht nur Kontakte, sondern bereits Freunde und einige Handynummern im Falle, dass ich nicht weiss, was ich tun soll. =) Ich bin die einzige Neue, das macht es einfach, denn alle laden mich zu BBQ´s ein oder holen mich ab, falls in der Stadt was los ist oder gehen gar mit mir shoppen.

Ich bin dennoch froh, ist die Stadt klein und hat nicht viel mehr als einen Lebensmittelladen und massig Snowboarder-Shops. Ansonsten würd ich Geld verbrauchen, das ich nicht habe! ;-)
Mammoth ist wirklich klein und sweet. Viel grün und viel Platz für alles. "Mein Haus" steht mitten in einem (ich glaube Kiefern-)Wald. Ich wohn mit einem Firefighter zusammen (und noch einem, den ich noch nie gesehen hab. Ist bestimmt grad irgendwo am Snowboarden). Das macht es ziemlich abwechslungsreich, denn er springt immer mal wieder weg, wenn sein Piepser und dementsprechend seine Crew ihn ruft.
Aber keine Angst, hier brennt es nicht. Es ist zwar trocken und hat heute nur bis VOR die Stadt geregnet, aber die Waldbrände sind weiter weg. Wir können es aber oft Rauch in der Luft sehen.

Die Arbeit ist ... kann das fast kein Wort dafür finden... wovon ich immer geträumt habe. Wir arbeiten auf Hochturen, was aber bei dem ami-lifestyle nicht immer so produktiv ist. Vorallem mit 3 lustigen Männern nicht immer so seriös. Haha. Peter ist der Administrator der Church, Seiji der Editor (Er filmt und schneidet die Bänder danach) und Sean der Marketing Mann, der aber zugleich für mich verantwortlich ist.
Ich designe grad die T-Shirts und Stickers für die 2 Music-Events bei denen wir Teil von sind, als Merchandising-Products. Dann kommen noch die Plakte für den Ausstellungsstand (oder auf Booth genannt) dazu. Nebenbei mach ich noch ein paar andere Sachen, wie Promotionkarten für einen neue Schule hier von der LighthouseChurch und noch mehr Stickers fürs Office.
Da aber alles schon ziemlich bald finito sein muss, werd ich mich nächste Woche ans Schneiden eines Interviews von Kelly Clark machen. Ziemlich spannend, wieviel Prominenz ich hier kennenlerne. Funny though.
In meiner ersten Woche durfte ich mit aufs Boot, wo wir wake-boarding und wake-surfing gefilmt haben. Das war spassig.

Nun sind schon ganze 2 Wochen rum und kommenden Montag kommen mich zwei Schweizerinnen besuchen. Yiiipiiie.

Mir geht es wirklich blendend und ich kanns immer noch kaum fassen, dass ich TROTZ allem mein Visum 2 Tage vor der Abreise gekriegt hab und finally hier bin. Es ist echt ein Wunder!

Liebste Grüsse und ich freu mich über jegliche Art von Lebenszeichen aus Schweiz, Österreich und Dänemark!

*Sina

Freitag, 4. Juli 2008

Little Sina over the pond

Hey to everybody

Ich wollte mich nur mal kurz melden.
Ich bin gut angekommen und hab die erste Arbeitswoche schon hinter mir. Da mein Computer aber kaputt ist und erst kommenden Mittwoch eine neue Hard-drive bekommt, wart ich noch mit viel schreiben. Heute ist Independence Day und wir gehen bald mal die fireworks schauen. Yiiipiiie.

WICHTIG fuer euch zum wissen:

Meine Adresse:
Ursina Mantel
PO BOX 3445
Mammoth Lakes, CA 03546

Mein CH-er Handy funktioniert hier nicht und meine US-Nummer geht scheinbar auch nicht ueber die Grenze. Daher funktioniert nur Email oder Postweg.

Ich habe ein neues Daheim in Dornbirn. Ist eine 5er WG, zweistoeckig, 6 Zimmer, Bad und Dusche und kleiner Vorgarten. Sick, hu? Und das alles BILLIG! aye aye!

Also, das wars kurz von mir und ich meld mich mit Photos wieder naechste Woche.

HUGS Sina

Samstag, 31. Mai 2008

Jeg er hjemme!

To all of you:

Ich bin nun wieder in der Schweiz für ganze 3 Wochen. Alle anderen Pläne stehen auf rechter Seite ;-)

Habt Spass!

*Sinali

Samstag, 3. Mai 2008

Undskylde!

Es ist lang lang her. Mir geht es super. Ich hatte soeben schweizer Besuch. Myriam und Marisa waren hier. War soooooo schön. Am ersten Abend wollten wir mit den Rädern in den Bakken-Amusementpark fahren. Nach etwa 100 Meter machte das Rad von Myri schlapp (der Pneu platzte) und Marisa und Myri versuchten es zu zweit auf einem ;-) Ist ja nicht so schwer, denkt jetzt bestimmt jeder. Ist es auch nicht. Aber die dänischen Räder haben eine Bremse fürs Vorderrad und fürs hintere eine Rücktrittbremse. Myri hatte sie leider vergessen zu benützen und da wars zu spät. Sie lagen am Boden. Was erst nicht so schlimm aussah, endete im Krankenhaus. Myris wunderschönen Hosen waren zur Sau und sie blutete am Knie ziemlich fest. Marisa tat das Knie auch weh. Wir schlossen die Räder mitten im Wald ab und gingen zu Fuss weiter zum Bakken. Dort suchten wir ein Klo auf, wo sie beide mal das Blut wegwischen konnte. Myris Wunde war nicht so schlimm, einfach sehr dreckig. Marisas ihre aber ziiiiemlich tief.
Das Glück war uns aber hold. Zum ersten Mal, weil die Sanität bis genau 22:00 Uhr auf hatte und wir diese 5 Minuten vorher betraten. Die meinten beide, Marisas Wunde müsste genäht werden. Sie hätten aber nur einen Platz im Auto. Also fuhren die werten Herren Marisalein ins Krankenhaus, während Myri und ich uns durch den dunklen Wald mit zwei mehr oder weniger funktionierenden Rädern zurück nach Hause aufmachten, wo wir die ID und Krankenkassenversicherungskarte von Marisa holten. Dann den Bus nahmen und in die Notfallaufnahme fuhren. Marisa war schon genäht worden und zum zweiten Mal Glück: Es war gratis!
Myri zeigte dann ihre Wunde auch noch und Herr Doktor wollte diese noch reinigen. Während sie dalag und er die Wunde mit ZAHNBÜRSTE reinigte, hielt ich Myri die Ohren zu und antwortete nicht, als sie fragte: What the heck is he doing!? Leider hatte sie es genau gesehen und meinte nur: "Hat er auch noch Elmex verwendet? Ich hoffe es war nicht die Seine!"
Kurz nach Mitternacht waren wir wieder zuhause. Totmüde aber froh, dass nichts schlimmeres passiert ist. Die Tage danach war dieser Vorfall Witz der Woche: "Am ersta Tag simmer uf d Schnorra gheit und hend in Spitol müassa!" ;-) (Für die, die's verstehen!)

Spring freeze:
Habt ihr schon mal von dem gehört? Wenn nicht, lasst es mich erklären.
"It's something that some students organize few times per year in big cities. so group of people who are invited stop for 4 minutes in the middle of the city and act like everything is normal. (all the other people stair and think what the h*ll is going on) and then after 4 minutes everyone starts going again and life continues normally."
Nun ja, dachten wir, checken wir das mal aus. Nachdem wir 6 Mädels uns auf den Weg nach CPH gemacht hatten (es fand heute um 12:00 statt), überlegten wir, in welchen Posen wir freezen sollten. Aber es sollte ganz anders kommen.
Der Bus war verspätet. Wir hatten nicht mal mehr 2 Minuten und musste noch eine kleine Strecke hinter uns bringen. Wer aber Copenhagen einmal an einem schönen Samstagmittag erlebt hat, weiss, dass man kaum gehen kann, so viele Menschen sind unterwegs. Also hechteten wir rennend zwischen den Leuten hindurch und erlebten noch die letzten Minuten des Spektakels... Schade, wäre gerne dabei gewesen. Aber um euch einen Eindruck zu vermitteln - check this out:

http://youtube.com/watch?v=Zukso6IY04A

Heute Nachmittag hatten wir ne BIG Barbecue draussen. Es war herrlich. Warm, nette Leute und viiiiiel Fleisch.

So, ich stop mal hier. Es gäbe vieles mehr... Aber ich bin müde und erzähl dann lieber 1 zu 1!

Sina*

Dienstag, 8. April 2008

Neue dänische Handynummer

Ich hab ein neues Handy und eine neue dänische Nummer:

0045 2745 30 21

//Sina

I am still alive!

Liebe Leute da draussen,

Um es vorweg zu nehmen: Wenn ich länger nicht mehr schreibe, heisst das nicht, dass ich nicht mehr lebe oder dass es mir schlecht geht! Eher das Gegenteilige!

Nun die Zeit vergeht schnell und es ist schon April. Das Wetter war in den letzten Tagen besser. Wir konnten sogar schon draussen frühstücken (ok, es war schon 12 Uhr, aber wen interessierts?). Heute ist's grad wieder ziemlich grau und nass und ich hoffe schwer, dass es wieder bessert, denn ich fahr am Wochenende mit einigen Amerikanern zu den Mønt Klint. Wer ned weiss, was des is, solls googeln! ;-)

Die Vorlesungszeit ist bei uns nun schon seit 2 Wochen vorbei und wir versuchen uns, dem Abschlussprojekt zu widmen. Wer jemals gesagt hat, er wolle einige Monate einfach frei haben und nichts tun, der soll das erstmal erleben und sich dann Gedanken über diesen Satz machen. Es ist echt total schwer, einen gscheiten Tagesablauf hinzukriegen, wenn man doch eigentlich nichts machen muss (ausser ein bisschen Projekt!).
Die Neli hat's richtig getan: Heute haben wir sie an die Metrostation gebracht, von wo aus sie dann zum Flughafen und von dort nach Australien zu ihrem Freund fliegt und das für ganze 3 Wochen!

Bei uns in der Küche hat's einige (positive) Veränderungen gegeben. Das Türkenkpäärchen ist in die obere Küche gezogen, weil sie da ihre Kollegen haben und anstatt ihnen wohnen jetzt zwei Tschechinnen hier. Die Eine ist ganz schön praktisch. Sie hasst alles, was dreckig und unordentlich ist. Fazit: Sie hasste unsere Küche. Nach 2 Tagen putzen (sie putze ALLES was sich putzen liess) sieht die Küche nun blitzblank aus. Das ist das Positive daran. Das Negative: Man findet vieles nicht mehr, weil sich alles so gut verstaut hat! Anyway, wir sind ihr alle dankbar! Jetzt kann das Chaos aufs Neue losgehn. Welche Studentenküche ist schon so sauber, dass man sich kaum zu kochen traut?

Am Freitag war die Gala-Party. Es ist quasi das Abschlussfest der Studenten von der Uni hier. Nach dem ich Pro und Contra abgewogen habe und Nathalie mich schliesslich überzeugen konnte (der hohe Eintrittspreis hatte mich immer noch abgehalten), wurde auch ich zur stolzen Besitzerin eines Gala-Tickets.
Nun, dass man sich schick kleiden musste, war mir klar. Ich habe zum Glück auch einige Klamotten, die sich für ein Fest wie dieses eignen, aber etwas ganz anderes wurde mir zum Verhängnis. Ich arbeite ja jeden Freitag und bestimmt nie länger als 4 oder halb 5. Nun ja, am letzten Freitag wars anders. Ich konnte die Agentur kurz vor 5 verlassen und das auch nur, weil ich den Chef darum gebeten hatte. Ich wurde schon ganz nervös, weil ich per SMS erfahren hatte, dass wir um 18:30 losfahren würden. Ich war um 18:05 Uhr zuhause und hatte volle 25 Minuten, um mich zu duschen, Haare zu waschen, trocknen, schminken und Klamotten anzuziehn. Zum Glück bin ich mir stressige Situationen gewohnt und so stand ich Punkt halb Sieben bereit. Was ich dann aber sah, verlieh mir das Gefühl, gleich wieder umzukehren und den Abend in meinem Bett mit viel DVD's und viel Süssem zu verbringen! ALLE Männer waren in Schale und ALLE Frauen in schönsten Kleidern! So RICHTIG elegant.
Nun, keine Zeit zum Nachdenken und schon sassen wir im Zug richtung Copenhagen. Alles war echt nobel hergerichtet und Studenten und Dozenten wurden herzlich begrüsst. Nach einem Willkommens-Prosecco, durften wir dann das Essen und die kostenlose Bar geniessen (Essen = viiiiel Fleisch *freu). Gegen 23 Uhr wurde der obere Stock dann geschlossen und im untern Stock weitergefestet.
Da ich so gut wie niemand kannte, ausser den Jungs von meiner Klasse, gessellte ich mich dann hald zu ihnen, denn von den meisten kannte ich ja den Namen noch gar nicht. Und im Nachhinein muss ich sagen: Schade ist die Gala erst jetzt gewesen! Die Jungs sind echt schwer in Ordnung, nur leider sehen wir die jetzt gar nicht mehr, weil ich ja keine Schule mehr habe.

Die Lina hat grad wiedermal Besuch aus Deutschland von der Anna, die grad Tante geworden ist (so wie ich das ja auch bald tu'!!!*FREU). Heute waren wir zusammen in Museum. Leider hat mich sehr wenig angesprochen, vieles dafür um so mehr erschlagen. Mansche Menschen haben echt KEIN Auge für wieviele Bilder man an EINE Museumswand hängen sollte!!!

Freudige Nachrichten: Meine Mama konnte für mich einen Termin auf der amerikanischen Botschaft in Bern ausmachen und den Brief von Mammoth Lakes (den ich für meine Visumsbeantragung brauche) habe ich auch schon erhalten. Jetzt kann (fast) nichts mehr schiefgehen!

So, es gäbe bestimmt noch viel zu erzählen, aber mir kommt grad nix mehr in den Sinn und ich brauch ja auch noch Erzählstoff für dann, wenn ich wieder zuhause bin! =)

Macht's gut und auf balde!

*Sina