Nachdem der italienische Nachbar von Neli sich gross mit DJ Gigi vorgestellt hatte und betonte, dass er dies nur am Tag auslebe, hat er doch am Abend grad die ersten Beats lauthals durch alle Buden dröhnen lassen und eine open-house-party geschmissen. Naja, heute werden wir einfach mal mitfeiern ;-) Neli wird sich Oropax zulegen müssen. Armes Ding.
Der gestrige Partyabend hat aber anscheinend Spuren hinterlassen. Alles schlief noch, als wir Mädels uns nach Copenhagen downtown aufmachten. Über den ganzen Flur zerschlagene, verschmierte Eier, Mehl vor Zimmertüren und zerbröckeltes Brot verzierten den Boden.
Auf unserem Stock sind vorallem Italos, Franzosen und Türken vertreten. Hab heute die erste Dänin kennengelernt. Wow! Es gibt sie doch =)
Also. Unser Plan war, Fristaden Christiania abzuchecken. Plan wurde erfolgreich umgesetzt. Iiiii-ha.
Was Fristaden Christiana ist? Ich zitiere: "Im Osten der Insel Amager umgeben Prinsessegade, Bådemandsstræde und der Wall der früheren Ulriks Bastion die 34 ha umfassende Fristaden Christiania. In den fantasievoll gestalteten Bauten leben seit 1971 knapp 1000 Christianitter. Damals okkupierten Hausbesetzer, sog. Slumstormers, dem Verfall anheim gegebene ehem. Kasernen auf dem Areal und probten basisdemokratisches Miteinander. Inzwischen ist die in die Jahre gekommene Vorzeigesiedlung Ziel von über einer Million Besucher jährlich- und dennoch von Schließung bedroht. Die farbig bemalten Häuser aus allerlei Baustoffen von Holz über Stein bis Flaschenglas, Bauwagen, Cafés und eine lebendige Kulturszene machten bislang einen Spaziergang durch die Alternativsiedlung zu einem kurzweiligen Vergnügen. "
Ich führe weiter hinzu: Bekannt ist Christiana vorallem wegen des alternativen Lifestyles und was alles so dazugehört ;-). Neli machte ein Foto, wir hatten die riesig-grosse, rotdurchgestrichene Kamera ja nicht gesehen, und da rannte uns auch schon einer hinterher und forderte, das Foto zu löschen. Er kontrollierte!
Naja, uns wurde dann auch irgendwie immer mulmiger. Die Leute da führen nicht grad nur kleine Knuddel-Hunde an der Leine, sondern eher grosse Kampfmonster. Auf kleinen Plätzen standen rauchende Fässer, an denen man sich wärmen konnte und rundum schlichen kleine gepiercte Jungs. Einmal mehr fühlte ich mich in einem Film. (Vielleicht sollte ich mal Hollywood kontaktieren?)
Wir entschieden uns zu einer kleiner Verschnaufspause bei einem Cappuccino. Doch nix war mit Ruhe. In einem Haus mit vielen Fenstern und spärlicher Einrichtung, liessen wir nun unsere Kleidung mit Rauch parfümieren (immerhin wurden Kiffer gebeten, draussen zu rauchen!). Eine kleine Gruppe von verkleideten Kindern sang ein Lied vor und wollte dann auch noch Geld dafür (was ich meinerseits gar nicht einsah. Wie herzlos ich bin.) Wir fragten uns weiter, warum sich heute alle verkleiden. Ist Faschings-Zeit? Wir wussten es nicht. Wir mögen es alle nicht. Nach dem Singsang hatte ein kleines Mädchen die Hosen voll und Papa entschloss kurzerhand, das Kind auf einem schmutzigen Teppich mitten im Café zu wickeln. Jedermann konnte zusehen. Speziell auf alle Fälle.
Kurze Zeit später und ein paar Meter weiter waren wir wieder in der ganz normalen Welt und entschlossen uns, etwas zu Essen. Nun ist es hier so: Am ersten Sonntag im Monat haben alle Geschäfte geöffnet. Wir sind aber immer noch stolz, weil wir uns so gut im Zaum halten können und noch keine Kleider gekauft haben, obwohl überall Udsalg (Ausverkauf) ist. "Deres" hat sich schon zu unserem Lieblingsgeschäft gemausert. Aiaiai. Nebenbei: Einer der H&M's hier ist so groß und so verschachtelt, dass man sich leicht verirren könnte. Man passe also auf und gebe sich die Hand! (Mein Rat!)
Wieder im Studentenheim angekommen, hab ich dann grad mal mit Zuhause telefoniert. Markus, Romano, Mama und Papa konnten mich per Webcam betrachten und sehen/hören, dass es mir gut geht. Ich hab ihnen dann gleich mal meine ganze Bude gezeigt. Was die heutige Technik alles möglich macht! Ich bin begeistert.
Apropos Technik. Ja es gibt Waschmaschinen hier. Man soll sich jedoch die Richtige sorgfältigst aussuchen. Lina und ich haben aber keine Schuhe an, sondern gehen auf Fettnäpfchen. Das Wasser musste abgelassen und die ganze Wäsche noch einmal geschleudert werden. Das war aber noch nicht genug. Die Wäsche triefte noch immer und kleine weisse Punkte auf der schwarzen Wäsche machte uns klar, dass das Waschpulver noch nicht ganz draussen war. Nun ja. Nächstes Mal nehmen wir eine, die wir zwar der Sprache wegen nicht programmieren können (wir könnten auch sonst nicht programmieren ;-) Herzlichen Dank an Mr. Beepa!) und stellen einfach die Zeichen ein, die uns am Besten gefallen. So haben Rachel und ich früher schon den Backofen eingestellt. Und es hat funktioniert! =)
God fornøjelse!
Sonntag, 3. Februar 2008
Samstag, 2. Februar 2008
rengøringsassistenten
Es ist jetzt 18:40 Uhr und wir haben einen Putztag hinter uns. Ich vielleicht weniger als die anderen beiden Mädels. Duschen mussten von Schimmel befreit werden (der Gestank ist unerträglich), Klos wurden so gut als möglich gereinigt. Es ist echt schon super zu wissen, WER das Klo geputzt hat.
Lina's Mitbewohner ist super. Er hilft und putzt mit so gut als möglich. Neli's neuer Mitbewohner ist nicht viel anders. Der hat seine Bude gewechselt, weil sie so schlimm war. Jetzt hat er Parkettboden (diese Unterschiede!!!) und einen schönen Kasten. Parkett wurde mit Handschuhe geschruppt. Gott sei Dank, er hat sogar einen funktionierenden (inoffiziellen) Staubsauger. Ja das ist hier nämlich nicht die Regel. Es gibt in unserem Stock zwei und beide funktionieren NICHT. Wär weiter auch ned soooo schlimm, wenn nicht die meisten Zimmer mit absolut hässlichen Teppichen ausgelegt wären und unsere Vorgänger diese teils gar nicht gereingt hatten. Nun, bei meinem Room wars wie gesagt ned so schlimm, trotzdem habe ich gestaubsaugt (sagt man das so?) was das Zeug hält, man weiss ja nie, wann man wieder einem funktionierenden Staubsauger über den Weg läuft.
Über den Mittag waren wir im Forrest. Der ist hier sehr bekannt. Nach verschiedensten Versuchen mit den Menschen hier zu sprechen und uns den Weg zu diesem besagten Wald durchzufragen, sind wird dann eher per Zufall im richtigen gelandet. =)
Man sagte uns, dass es da viele viele Tiere gäbe. Nun wir haben einige gesehen. Sprich: Hunde an der Leine, Pferde (sehr sehr viele Isländer, was mein Herz wehmütig stimmte. Ach ja, neben unserer Schule ist ein riesiger Pferdestall!) und dann schlussendlich auch noch 3 Rehe. Diese Drei erregten sofort unsere Aufmerksamkeit und nach einem Blitzgedanken an die Anfangsjagd beim Film "Apocalypto" erwachte der Jägerinstinkt in mir. Bei See angekommen, schwamm da auch schon unser Mittagessen: ENTEN! Lina konnte mich aber davon abbringen. Ich bin hier mit 2 Vegetarierinnen ;-)
Mitten in dem schönen Park gibt es den Sagen umworbenen "Bakken" Funpark. Seine Eröffnung im Frühling ist bang-on-time am 13. März. Meinem Geburtstag. Scheinbar findet sich dann da fast ganz Kopenhagen ein und feiert, was das Zeug hält. Eine Geburtstagsparty wär dann ja schon organisiert. Naja, mal schauen.
Hab ich schon erwähnt, dass man sich hier in Dänemark überhaupt nicht um die Frisum kümmern muss? Nein? Na dann wirds aber höchste Zeit.
Es ist grundsätzlich ganz egal, was für eine Frisur man hat. Hat man am Morgen die eine, ist es am Mittag bestimmt ne andere. Hat man den Scheitel am Mittag links, ist er am Abend mit Sicherheit rechts. Warum? Des Windes wegen. Lässt man Kapuze unten, hat man GAR KEINE Frisur mehr, tut man sie hoch, ist sie zerquetscht. Daher Tipp von mir: Föhne deine Haare und mach einfach gar nix damit!
Noch ein Tipp: Wenn in Dänemark dann endlich mal die Sonne scheint, denk nicht, es sei dann auch wärmer. Dem ist nämlich NICHT so. Zieh Schichten an und deine dickste, winddichteste Jacke!
Nebenbei ist in den nächsten Wochen wieder schlechtes Wetter angesagt.
So, das war's jetzt definitiv von mir. Ich such mir mal eine funktionierende Waschmaschine ;-) und dann geh ich auf Nahrungssuche!
Ciao a tuts!
Lina's Mitbewohner ist super. Er hilft und putzt mit so gut als möglich. Neli's neuer Mitbewohner ist nicht viel anders. Der hat seine Bude gewechselt, weil sie so schlimm war. Jetzt hat er Parkettboden (diese Unterschiede!!!) und einen schönen Kasten. Parkett wurde mit Handschuhe geschruppt. Gott sei Dank, er hat sogar einen funktionierenden (inoffiziellen) Staubsauger. Ja das ist hier nämlich nicht die Regel. Es gibt in unserem Stock zwei und beide funktionieren NICHT. Wär weiter auch ned soooo schlimm, wenn nicht die meisten Zimmer mit absolut hässlichen Teppichen ausgelegt wären und unsere Vorgänger diese teils gar nicht gereingt hatten. Nun, bei meinem Room wars wie gesagt ned so schlimm, trotzdem habe ich gestaubsaugt (sagt man das so?) was das Zeug hält, man weiss ja nie, wann man wieder einem funktionierenden Staubsauger über den Weg läuft.
Über den Mittag waren wir im Forrest. Der ist hier sehr bekannt. Nach verschiedensten Versuchen mit den Menschen hier zu sprechen und uns den Weg zu diesem besagten Wald durchzufragen, sind wird dann eher per Zufall im richtigen gelandet. =)
Man sagte uns, dass es da viele viele Tiere gäbe. Nun wir haben einige gesehen. Sprich: Hunde an der Leine, Pferde (sehr sehr viele Isländer, was mein Herz wehmütig stimmte. Ach ja, neben unserer Schule ist ein riesiger Pferdestall!) und dann schlussendlich auch noch 3 Rehe. Diese Drei erregten sofort unsere Aufmerksamkeit und nach einem Blitzgedanken an die Anfangsjagd beim Film "Apocalypto" erwachte der Jägerinstinkt in mir. Bei See angekommen, schwamm da auch schon unser Mittagessen: ENTEN! Lina konnte mich aber davon abbringen. Ich bin hier mit 2 Vegetarierinnen ;-)
Mitten in dem schönen Park gibt es den Sagen umworbenen "Bakken" Funpark. Seine Eröffnung im Frühling ist bang-on-time am 13. März. Meinem Geburtstag. Scheinbar findet sich dann da fast ganz Kopenhagen ein und feiert, was das Zeug hält. Eine Geburtstagsparty wär dann ja schon organisiert. Naja, mal schauen.
Hab ich schon erwähnt, dass man sich hier in Dänemark überhaupt nicht um die Frisum kümmern muss? Nein? Na dann wirds aber höchste Zeit.
Es ist grundsätzlich ganz egal, was für eine Frisur man hat. Hat man am Morgen die eine, ist es am Mittag bestimmt ne andere. Hat man den Scheitel am Mittag links, ist er am Abend mit Sicherheit rechts. Warum? Des Windes wegen. Lässt man Kapuze unten, hat man GAR KEINE Frisur mehr, tut man sie hoch, ist sie zerquetscht. Daher Tipp von mir: Föhne deine Haare und mach einfach gar nix damit!
Noch ein Tipp: Wenn in Dänemark dann endlich mal die Sonne scheint, denk nicht, es sei dann auch wärmer. Dem ist nämlich NICHT so. Zieh Schichten an und deine dickste, winddichteste Jacke!
Nebenbei ist in den nächsten Wochen wieder schlechtes Wetter angesagt.
So, das war's jetzt definitiv von mir. Ich such mir mal eine funktionierende Waschmaschine ;-) und dann geh ich auf Nahrungssuche!
Ciao a tuts!
Skole og rengøre
So nun ist es also soweit: Wir haben unsere Zimmer gekriegt! Es hat seine Zeit gebraucht und wir haben sie nicht grad mit einem Freudeschrei entgegengenommen. Ich hab ein schönes Klo und ein schönes Waschbecken, dafür stinkt meine Bude nach Rauch. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, man darf rauchen wo und wann man will: Zimmer, Flur, Klo, Küche, etc. Lina hat ein ekliges Waschbecken und Klo, dafür ein schönes Zimmer ohne Gardinen. Darum waren wir heute ja auch schon so früh auf! =) Neli's Zimmer hat n schönes Klo ohne Klopapier und ein nettes Zimmer MIT Gardinen. Die Duschen stinken alle nach grau und feucht! Wir werden uns also billige Flipflops kaufen.
Nachdem wir dann alle Kissen, Bettdecken und Lampen hatten, konnten wir unsere Buden einigermassen nach unserem Stil einrichten. Wer mir also einen Gefallen tun möchte, soll mir ein paar nette Bilder (everybody knows that i LOVE snow!!!) schicken, mit denen ich die Wände überdecken und somit den Rauchgestank wegplakatieren kann. (Joy du bisch notürlich drvo usgnoh ;-)).
Adresse: (Hoffentlich die richtige)
Ursina Mantel
Trongårdsvej 46 - 62
2800 Kongens Lyngby
+45 51 43 7224
Wir leben nun immer zu zweit in einem kleinen Appartement. Oder wie auch immer man das betiteln will. Jedem sein Zimmer mit einem kleinen Vorraum, wo sich Dusche rechts und Klo links befinden. Ich leb dem Klo entsprechend höchstwahrscheinlich mit einer Frau zusammen. Neli hat bis heute morgen mit einer Polin gewohnt, wo sich jetzt aber ein Italiener einnisten wird und die Lina wohnt mit einem anderen Incoming zusammen, einem Belgier. Sie machen sogar einen Putzplan! WOW!
Dementsprechend sah unsere Einkaufsliste von gestern abend sah etwa so aus:
-Putzmittel
-Raumspray
-Klopapier (aber nur welches??? Gar nicht so einfach)
-Putzlappen
-etwas Essbares
Gestern morgen hat sich jedes "program" (wir sind im Multi-Media-Program) einzeln mit einem Dozenten getroffen. Wir waren alle 5 Minuten (!!!) zu spät, da war der Dozent auch schon wieder weg und auf der Wandtafel stand " Dear Erasmus Student, you are late, take some coffee or tea!" geschrieben. Also haben wir als erstes eine Kaffee getrunken. Daran könnt ich mich gewöhnen. Hihi.
Also es funktioniert wie folgt: Wir haben immer nur 4 Tage Schule die Woche. Die ersten 8 Wochen sind je zwei Tage "Flash/Actionscript" und "Visual identity and branding". Die folgenden 8 Wochen sind dann reale Projekte in Gruppen. Ich hoffe nur, dass wir rechtzeitig fertig werden hier, damit ich den Flug in die USA nicht mehr verschieben muss!
Nach dem Einkauf gab es für uns Incomings eine Art Welcome-Party. Ich meinerseits konnte die Augen allerknappsts noch offen halten, während sich die anderen ihre Birnen mit Bier und Wein zudröhnten und einige gewisse Leute das Bedürfnis hatten, eine Fotoreihe von allen Frauen zu machen! =) Wir Deutschsprachigen haben uns dann ziemlich bald verabschiedet, haben ja nicht alle so früh wie wir aufstehn und mit ca. 30 kg Gepäck zu Fuss / Bus oder Zug nach Lyngby reisen müssen. Die haben jetzt bestimmt einen super Eindruck von uns. Jedermann und -frau kennt das Oktoberfest in Deutschland. Und wer hat sich zuerst von der Party geschlichen? ;-) Tja...
Heute ist das Wetter finally mal schön. Deshalb haben wir (oder ich) beschlossen, den nahe gelegenen Forrest zu erkunden. Der soll hauptsächlich für Kinder sein und viele Tiere beherbergen. Jiiiipiiie. Das wird ein Spass.
So, Fotos folgen bestimmt baldibald und hiermit wünsch ich euch:
God dag!
Sinilein
Nachdem wir dann alle Kissen, Bettdecken und Lampen hatten, konnten wir unsere Buden einigermassen nach unserem Stil einrichten. Wer mir also einen Gefallen tun möchte, soll mir ein paar nette Bilder (everybody knows that i LOVE snow!!!) schicken, mit denen ich die Wände überdecken und somit den Rauchgestank wegplakatieren kann. (Joy du bisch notürlich drvo usgnoh ;-)).
Adresse: (Hoffentlich die richtige)
Ursina Mantel
Trongårdsvej 46 - 62
2800 Kongens Lyngby
+45 51 43 7224
Wir leben nun immer zu zweit in einem kleinen Appartement. Oder wie auch immer man das betiteln will. Jedem sein Zimmer mit einem kleinen Vorraum, wo sich Dusche rechts und Klo links befinden. Ich leb dem Klo entsprechend höchstwahrscheinlich mit einer Frau zusammen. Neli hat bis heute morgen mit einer Polin gewohnt, wo sich jetzt aber ein Italiener einnisten wird und die Lina wohnt mit einem anderen Incoming zusammen, einem Belgier. Sie machen sogar einen Putzplan! WOW!
Dementsprechend sah unsere Einkaufsliste von gestern abend sah etwa so aus:
-Putzmittel
-Raumspray
-Klopapier (aber nur welches??? Gar nicht so einfach)
-Putzlappen
-etwas Essbares
Gestern morgen hat sich jedes "program" (wir sind im Multi-Media-Program) einzeln mit einem Dozenten getroffen. Wir waren alle 5 Minuten (!!!) zu spät, da war der Dozent auch schon wieder weg und auf der Wandtafel stand " Dear Erasmus Student, you are late, take some coffee or tea!" geschrieben. Also haben wir als erstes eine Kaffee getrunken. Daran könnt ich mich gewöhnen. Hihi.
Also es funktioniert wie folgt: Wir haben immer nur 4 Tage Schule die Woche. Die ersten 8 Wochen sind je zwei Tage "Flash/Actionscript" und "Visual identity and branding". Die folgenden 8 Wochen sind dann reale Projekte in Gruppen. Ich hoffe nur, dass wir rechtzeitig fertig werden hier, damit ich den Flug in die USA nicht mehr verschieben muss!
Nach dem Einkauf gab es für uns Incomings eine Art Welcome-Party. Ich meinerseits konnte die Augen allerknappsts noch offen halten, während sich die anderen ihre Birnen mit Bier und Wein zudröhnten und einige gewisse Leute das Bedürfnis hatten, eine Fotoreihe von allen Frauen zu machen! =) Wir Deutschsprachigen haben uns dann ziemlich bald verabschiedet, haben ja nicht alle so früh wie wir aufstehn und mit ca. 30 kg Gepäck zu Fuss / Bus oder Zug nach Lyngby reisen müssen. Die haben jetzt bestimmt einen super Eindruck von uns. Jedermann und -frau kennt das Oktoberfest in Deutschland. Und wer hat sich zuerst von der Party geschlichen? ;-) Tja...
Heute ist das Wetter finally mal schön. Deshalb haben wir (oder ich) beschlossen, den nahe gelegenen Forrest zu erkunden. Der soll hauptsächlich für Kinder sein und viele Tiere beherbergen. Jiiiipiiie. Das wird ein Spass.
So, Fotos folgen bestimmt baldibald und hiermit wünsch ich euch:
God dag!
Sinilein
Donnerstag, 31. Januar 2008
Campus
Um 6:45 ausstehen zu müssen, sollte verboten sein! Aber es hat sich gelohnt. Zum ersten Mal haben wir den blauen Himmel gesehen. Dies Spektakel war leider von kurzer Dauer. Die Wolken sind hier schneller als die Radfahrer. Und ich sollte mich Stunden später noch privilegiert fühlen für die wenigen Minuten blue-sky.
Raluca (unser Buddy von der Business Academy Copenhagen North) meinte, dass sie schon seit ca. 2 Monaten keine Sonne mehr gesehen haben. Letzten Sommer war's scheinbar nicht besser.
Neue Gattung entdeckt!
Die küssenden Zeitungsverteiler. Die haben ja einen Job, den muss man sich erst mal geben. Und nach scharfsinnigem Nachdenken habe ich festgestellt, dass sie ihren Beruf bestimmt jahrelang studiert und trainiert haben. Wie sonst ist es möglich, dem Radfahrerrudel am morgen früh die Zeitung bereit zu halten, damit die im Fahren mitgenommen werden kann? (Man stelle sich die Tour-de-Suisse vor und einige, die ihren Idols eine Wasserflasche vom Wegrand entgegenstrecken).
Ach ja, und warum sie "küssende" Zeitungsverteiler sind? Erst nimmt man keine Zeitung, weil man ja NOCH nichts versteht, dann bekommt man dafür einen Kuss auf die Backe gedrückt. Neli durfte für uns die Erfahrung machen, damit Lina und ich nacher schneller waren =). Danke Neli!
Was ich gelernt habe:
Grundsätzlich gibt es überall, wo mehrere Menschen sich zu langen Reihen einstellen, einen kleinen Kasten aus dem eine Nummer entnommen werden SOLLTE. Ansonsten bekommt man keine Audienz.
Ja wir lernen bevor wir mit studieren begonnen haben. Wie schön.
Aber eigentlich ist ja heute UNSER Tag: Wir haben das erste Mal unsere Füsse auf den Campus der Schule stellen dürfen. Nach absolut genug eingeplanter Zeit sind wir dann bang-on-time im Erasmus-Zimmer eingetroffen.
WICHTIG: Man nennt Lyngby nicht "Lingbi", auch nicht "Lüngbi" oder "Lingbü" sondern ganz einfach "Lüngbü"! Klar, wer das nicht weiss ist doof!
Die Schule ist CHAOTISCH. Trotzdem mit Charme und einer gewissen Modernität. Leider wurde mein Kopf mit Informationen überfüllt und ist dementsprechen grad wieder leer. Es wäre ja auch höchst uninteressant für euch, alle Infos zu lesen.
Den ersten dänisch-crash-Kurs haben wir mit absoluter Bravour bestanden und schauen unserem "become danish" freudestrahlend und motiviert entgegen.
Was uns allerdings den Atem verschlug und vorallem den Appetit verdorben hat, war ein gewisser Søren. Scheinbar ist in jeder "Studentenbude", die wir ja in Kürze sprich morgen auch beziehen werden, irgendetwas kapputt, funktioniert nicht oder fehlt. Türen fehlen, Klospülungen gehen nicht, Vorgänger haben Duschen so zurückgelassen, dass man sie NUR mit Flipflops betreten sollte, keine Gardinen, ein Bett ohne Füsse (ja es gibt Better mit Füssen), zwei Leute in einem Zimmer mit nur einer 1-Person-Matratze, etc.
Die Küche hingegen entpuppte sich als absolutes Highlight. Wir müssen sie zwar zu 20st benützen, ABER sie ist so gross und so "herzig" eingerichtet, da verzichtet man gern auf die eigene Kochnische.
Ansonsten hat die Academy beschlossen, uns von den Dänen getrennt zur Schule zu schicken. Getrennt nicht im Sinne von einem anderen Gebäude, sondern von einer anderen Klasse. Es kann aber sein, dass trotzdem einige von ihnen zu uns stossen. Mehr als 10 Students werden wir aber wohl nicht sein. Super, dann saugen wir die Dozenten mal so richtig aus! ;-)
Wettertechnisch gibt es noch mehr Neuigkeiten: Heute abend hat es so arg gewindet, so hab ich das nicht mal auf dem Berg erlebt (Once again, Gruass and Myri, nai es isch nid mol so schlimm xi wia uf Stätz)! Dann hat auch noch Schnee eingesetzt und wir sind im Eiltempo nach "Hause" (was auch immer das momentan heissen mag) gelaufen!
Ich fühl mich gut und müde. Heute haben wir das Abendessen eingeplant und müssen nicht mit knurrendem Magen ins Bett. Ein Hoch auf uns!
//LaSynee
Raluca (unser Buddy von der Business Academy Copenhagen North) meinte, dass sie schon seit ca. 2 Monaten keine Sonne mehr gesehen haben. Letzten Sommer war's scheinbar nicht besser.
Neue Gattung entdeckt!
Die küssenden Zeitungsverteiler. Die haben ja einen Job, den muss man sich erst mal geben. Und nach scharfsinnigem Nachdenken habe ich festgestellt, dass sie ihren Beruf bestimmt jahrelang studiert und trainiert haben. Wie sonst ist es möglich, dem Radfahrerrudel am morgen früh die Zeitung bereit zu halten, damit die im Fahren mitgenommen werden kann? (Man stelle sich die Tour-de-Suisse vor und einige, die ihren Idols eine Wasserflasche vom Wegrand entgegenstrecken).
Ach ja, und warum sie "küssende" Zeitungsverteiler sind? Erst nimmt man keine Zeitung, weil man ja NOCH nichts versteht, dann bekommt man dafür einen Kuss auf die Backe gedrückt. Neli durfte für uns die Erfahrung machen, damit Lina und ich nacher schneller waren =). Danke Neli!
Was ich gelernt habe:
Grundsätzlich gibt es überall, wo mehrere Menschen sich zu langen Reihen einstellen, einen kleinen Kasten aus dem eine Nummer entnommen werden SOLLTE. Ansonsten bekommt man keine Audienz.
Ja wir lernen bevor wir mit studieren begonnen haben. Wie schön.
Aber eigentlich ist ja heute UNSER Tag: Wir haben das erste Mal unsere Füsse auf den Campus der Schule stellen dürfen. Nach absolut genug eingeplanter Zeit sind wir dann bang-on-time im Erasmus-Zimmer eingetroffen.
WICHTIG: Man nennt Lyngby nicht "Lingbi", auch nicht "Lüngbi" oder "Lingbü" sondern ganz einfach "Lüngbü"! Klar, wer das nicht weiss ist doof!
Die Schule ist CHAOTISCH. Trotzdem mit Charme und einer gewissen Modernität. Leider wurde mein Kopf mit Informationen überfüllt und ist dementsprechen grad wieder leer. Es wäre ja auch höchst uninteressant für euch, alle Infos zu lesen.
Den ersten dänisch-crash-Kurs haben wir mit absoluter Bravour bestanden und schauen unserem "become danish" freudestrahlend und motiviert entgegen.
Was uns allerdings den Atem verschlug und vorallem den Appetit verdorben hat, war ein gewisser Søren. Scheinbar ist in jeder "Studentenbude", die wir ja in Kürze sprich morgen auch beziehen werden, irgendetwas kapputt, funktioniert nicht oder fehlt. Türen fehlen, Klospülungen gehen nicht, Vorgänger haben Duschen so zurückgelassen, dass man sie NUR mit Flipflops betreten sollte, keine Gardinen, ein Bett ohne Füsse (ja es gibt Better mit Füssen), zwei Leute in einem Zimmer mit nur einer 1-Person-Matratze, etc.
Die Küche hingegen entpuppte sich als absolutes Highlight. Wir müssen sie zwar zu 20st benützen, ABER sie ist so gross und so "herzig" eingerichtet, da verzichtet man gern auf die eigene Kochnische.
Ansonsten hat die Academy beschlossen, uns von den Dänen getrennt zur Schule zu schicken. Getrennt nicht im Sinne von einem anderen Gebäude, sondern von einer anderen Klasse. Es kann aber sein, dass trotzdem einige von ihnen zu uns stossen. Mehr als 10 Students werden wir aber wohl nicht sein. Super, dann saugen wir die Dozenten mal so richtig aus! ;-)
Wettertechnisch gibt es noch mehr Neuigkeiten: Heute abend hat es so arg gewindet, so hab ich das nicht mal auf dem Berg erlebt (Once again, Gruass and Myri, nai es isch nid mol so schlimm xi wia uf Stätz)! Dann hat auch noch Schnee eingesetzt und wir sind im Eiltempo nach "Hause" (was auch immer das momentan heissen mag) gelaufen!
Ich fühl mich gut und müde. Heute haben wir das Abendessen eingeplant und müssen nicht mit knurrendem Magen ins Bett. Ein Hoch auf uns!
//LaSynee
Mittwoch, 30. Januar 2008
tredivte januar
Onsdag (ja das war dänisch und es heisst mittwoch!)
Nach einer viel ruhigeren Nacht haben wir uns ein zweites Mal richtung Stadtzentrum aufgemacht. Das Wetter meinte es nicht so gut mit uns. Für mich als eine kleine zweite Heidi war dies die Vorstellung einer Grossstadt: Kalt, nass und grau! Kopenhagen verlor damit aber überhaupt nicht an Reiz. Bei 4º C und eisigem Wind trotzen wir den Strassen entlang.
Während Tauben die Stadt bevölkern und sich in Schwärmen auf dem Rådhuspladsen niederlassen (und ich's mir zur Freude mache, sie mit einem lauten Stampf auf den Boden zu verscheuchen) und sich Puma's auf den Strassen tollen (Liebste Grüsse an unseren Kumpel "Puma" in Africa. Myriam you know what i'm talking about), gibt es hier noch eine ganz andere Spezies, die in Rudeln die Strassen unsicher macht: Die Radfahrer. Man nehme sich in Acht vor ihnen. Sie trampeln alles nieder, was ihnen vor die Räder kommt. Es gibt auch einige speziellere: umgekehrte 3-Rad-Räder (sagt man das so?).
Kurze Verschnaufspause. Das war jetzt ein komplizierter, mit Klammern versetzter Absatz.
Die Ampeln hier sind erwähnenswert. Während wir in Dornbirn immer schon auf-die-Plätze-fertig-los vor der Ampel stehen und uns wirklich beeilen, es aber doch nicht schaffen in einer einzigen Grünphase die Strasse zu überqueren, haben wir hier in Kopenhagen eine halbe Ewigkeit Zeit. Der Countown ist je nach dem 24 oder 32 Sekunden und mit grünen Leuchtziffern erkennbar. Also null problemo für uns =)
Die Sirene des Feuerwehrautos tönt in etwa gleich und ist für uns Deutschsprechende also auch leicht identifizierbar, während die der Polizeiautos denen aus Hollywoodstreifen um einiges ähnlicher kommt. Aber wir wissen jetzt, dass wir uns NICHT in einem Film befinden.
An alle, die schon immer mal wie eine Königin oder ein König leben wollten: Das Haus der Königsfamilie ist überhaupt nicht beneidenswert. Allerallerhöchstens die witzigen Figuren davor, die nie lachen dürfen und komische Hüte tragen. Ansonsten besteht das Haus quasi nur aus 4 Flügeln und einem Innenplatz über welchen JEDERMANN und -FRAU gehen kann, wann und wie er will.
Unser Buddy von der Schule hat uns mitgeteilt, dass die Zimmer doch erst am Freitag ready für uns sind. Das heisst, wir werden richtige Tiefschläfer, wenn wir hier noch 2 ganze Nächte bleiben müssen. =)
Nun sind wir alle drei mal gespannt, wie unsere Mitstudenten so sind.
God aften und farvel! Tak!
Nach einer viel ruhigeren Nacht haben wir uns ein zweites Mal richtung Stadtzentrum aufgemacht. Das Wetter meinte es nicht so gut mit uns. Für mich als eine kleine zweite Heidi war dies die Vorstellung einer Grossstadt: Kalt, nass und grau! Kopenhagen verlor damit aber überhaupt nicht an Reiz. Bei 4º C und eisigem Wind trotzen wir den Strassen entlang.
Während Tauben die Stadt bevölkern und sich in Schwärmen auf dem Rådhuspladsen niederlassen (und ich's mir zur Freude mache, sie mit einem lauten Stampf auf den Boden zu verscheuchen) und sich Puma's auf den Strassen tollen (Liebste Grüsse an unseren Kumpel "Puma" in Africa. Myriam you know what i'm talking about), gibt es hier noch eine ganz andere Spezies, die in Rudeln die Strassen unsicher macht: Die Radfahrer. Man nehme sich in Acht vor ihnen. Sie trampeln alles nieder, was ihnen vor die Räder kommt. Es gibt auch einige speziellere: umgekehrte 3-Rad-Räder (sagt man das so?).
Kurze Verschnaufspause. Das war jetzt ein komplizierter, mit Klammern versetzter Absatz.
Die Ampeln hier sind erwähnenswert. Während wir in Dornbirn immer schon auf-die-Plätze-fertig-los vor der Ampel stehen und uns wirklich beeilen, es aber doch nicht schaffen in einer einzigen Grünphase die Strasse zu überqueren, haben wir hier in Kopenhagen eine halbe Ewigkeit Zeit. Der Countown ist je nach dem 24 oder 32 Sekunden und mit grünen Leuchtziffern erkennbar. Also null problemo für uns =)
Die Sirene des Feuerwehrautos tönt in etwa gleich und ist für uns Deutschsprechende also auch leicht identifizierbar, während die der Polizeiautos denen aus Hollywoodstreifen um einiges ähnlicher kommt. Aber wir wissen jetzt, dass wir uns NICHT in einem Film befinden.
An alle, die schon immer mal wie eine Königin oder ein König leben wollten: Das Haus der Königsfamilie ist überhaupt nicht beneidenswert. Allerallerhöchstens die witzigen Figuren davor, die nie lachen dürfen und komische Hüte tragen. Ansonsten besteht das Haus quasi nur aus 4 Flügeln und einem Innenplatz über welchen JEDERMANN und -FRAU gehen kann, wann und wie er will.
Unser Buddy von der Schule hat uns mitgeteilt, dass die Zimmer doch erst am Freitag ready für uns sind. Das heisst, wir werden richtige Tiefschläfer, wenn wir hier noch 2 ganze Nächte bleiben müssen. =)
Nun sind wir alle drei mal gespannt, wie unsere Mitstudenten so sind.
God aften und farvel! Tak!
Dienstag, 29. Januar 2008
finally here...
hallihallo und guten Tag (nein, das war kein dänisch, das war immer noch deutsch!) =)
Nach einem langen Tag an Flughäfen und in der Luft haben wir abends um 20:00 unsere neue Home-City Copenhagen erreicht.
Die erste Nacht haben wir in einer wirklich super stylischen Jugendherberge mehr schlecht als recht verbracht. Ein Kommen und Gehen unserer Zimmergenossen, machte eine Nacht durchschlafen fast unmöglich. Hinzu kam, dass mein Bett (logisch, wem seins sonst?) bei jeder Bewegung von mir quietschte. Ich entschuldige mich hiermit bei Lina und Neli und noch bei etwa fünf anderen =).
Nach einem schwarzen Kaffee mit viel viel Zucker sind wir dann in Richtung Stadtzentrum losmarschiert. Und wer jetzt noch meint, Copenhagen sei nicht sooo gross, dem sei gesagt: UNS TUN DIE FÜSSE WEH!
Die Stadt hat aber auf alle Fälle ihren Reiz. Wir haben uns also über Supermärkte und ihre Preise informiert und konsumiert und sind in den Kleiderläden den Styles nachgejagt. Nun ja, die Männer tragen hier ja schon ein bisschen merkwürdige Sachen. Fotos folgen evtenuell.
Jetzt sitzen wir ziemlich erledigt auf unseren Betten und haben uns das WLAN geschnappt.
Ich hab mir natürlich auch schon eine dänische Handynummer zugelegt. Mein österreichisches Handy sitzt zuhause in der Schweiz (es hat leider kein Visum bekommen), das schweizer Handy ist logischerweise immer an, aber ich denk mal, am billigsten wären SMS auf die dänische Nummer. Anrufe besser über Skype sobald ich ein Headset habe.
Ach ja, jetzt noch die Nummer: 0045 51 43 7224! =)
Falls ich das noch nicht erwähnt habe. Wir sind jetzt noch bis Donnerstag morgen hier in der Jugenherberge und checken Copenhagen downtown ab. Dann reisen wir nach Lyngby (Agglomeration Copenhagen), wo wir zwei Einführungstage an der Business Academy Copenhagen North geniessen dürfen. Die Schule geht offiziell am Montag dann los. Unsere Zimmer im Studentenwohnheim sollten aber ab Donnerstag abend bereit stehen. (Hoffen wir doch schwer!)
Nun grüss ich euch herzlichst aus dem Norden und schreibt! ;-)
Nach einem langen Tag an Flughäfen und in der Luft haben wir abends um 20:00 unsere neue Home-City Copenhagen erreicht.
Die erste Nacht haben wir in einer wirklich super stylischen Jugendherberge mehr schlecht als recht verbracht. Ein Kommen und Gehen unserer Zimmergenossen, machte eine Nacht durchschlafen fast unmöglich. Hinzu kam, dass mein Bett (logisch, wem seins sonst?) bei jeder Bewegung von mir quietschte. Ich entschuldige mich hiermit bei Lina und Neli und noch bei etwa fünf anderen =).
Nach einem schwarzen Kaffee mit viel viel Zucker sind wir dann in Richtung Stadtzentrum losmarschiert. Und wer jetzt noch meint, Copenhagen sei nicht sooo gross, dem sei gesagt: UNS TUN DIE FÜSSE WEH!
Die Stadt hat aber auf alle Fälle ihren Reiz. Wir haben uns also über Supermärkte und ihre Preise informiert und konsumiert und sind in den Kleiderläden den Styles nachgejagt. Nun ja, die Männer tragen hier ja schon ein bisschen merkwürdige Sachen. Fotos folgen evtenuell.
Jetzt sitzen wir ziemlich erledigt auf unseren Betten und haben uns das WLAN geschnappt.
Ich hab mir natürlich auch schon eine dänische Handynummer zugelegt. Mein österreichisches Handy sitzt zuhause in der Schweiz (es hat leider kein Visum bekommen), das schweizer Handy ist logischerweise immer an, aber ich denk mal, am billigsten wären SMS auf die dänische Nummer. Anrufe besser über Skype sobald ich ein Headset habe.
Ach ja, jetzt noch die Nummer: 0045 51 43 7224! =)
Falls ich das noch nicht erwähnt habe. Wir sind jetzt noch bis Donnerstag morgen hier in der Jugenherberge und checken Copenhagen downtown ab. Dann reisen wir nach Lyngby (Agglomeration Copenhagen), wo wir zwei Einführungstage an der Business Academy Copenhagen North geniessen dürfen. Die Schule geht offiziell am Montag dann los. Unsere Zimmer im Studentenwohnheim sollten aber ab Donnerstag abend bereit stehen. (Hoffen wir doch schwer!)
Nun grüss ich euch herzlichst aus dem Norden und schreibt! ;-)
Samstag, 26. Januar 2008
one day left
Gestern hab ich noch einmal my second home Dornbirn besucht. War schön, einige von euch nochmals zu sehen und mit euch zu lachen! =)
Eigentlich läuft alles ziemlich super, ausser dass Frau Mantel ein bisschen verpeilt ist und oft alles in letzter Minute noch checkt und schafft! Hauptsache, ich schaff alles noch rechtzeitig.
Quälen tu ich mich noch mit Fragen wie "Welches meiner Lieblingsteile soll ich jetzt hier lassen, damit ich auch nur genau 20 kg Gepäck habe?". Schwierig schwierig.
USA-techisch geht's voran. Leider ist alles super-kompliziert, aber das wird. Ich schick jetzt mal das mir zugesendete Formular zurück, in der Hoffnung, dass sie mir dann ein weiteres Formular schicken können, welches ich bei der VisumsBEANTRAGUNG brauche. Freudige Neuigkeit: Mein Flug ist gebucht! Am 28. Juni gehts dann weiter! YEAH. Danke noch allen, die mir Buchungstipps gegeben haben! *michverbeug
So, nächster Post wird dann von Dänemark aus geschrieben!
Zeawas: Synee
Eigentlich läuft alles ziemlich super, ausser dass Frau Mantel ein bisschen verpeilt ist und oft alles in letzter Minute noch checkt und schafft! Hauptsache, ich schaff alles noch rechtzeitig.
Quälen tu ich mich noch mit Fragen wie "Welches meiner Lieblingsteile soll ich jetzt hier lassen, damit ich auch nur genau 20 kg Gepäck habe?". Schwierig schwierig.
USA-techisch geht's voran. Leider ist alles super-kompliziert, aber das wird. Ich schick jetzt mal das mir zugesendete Formular zurück, in der Hoffnung, dass sie mir dann ein weiteres Formular schicken können, welches ich bei der VisumsBEANTRAGUNG brauche. Freudige Neuigkeit: Mein Flug ist gebucht! Am 28. Juni gehts dann weiter! YEAH. Danke noch allen, die mir Buchungstipps gegeben haben! *michverbeug
So, nächster Post wird dann von Dänemark aus geschrieben!
Zeawas: Synee
Abonnieren
Posts (Atom)