Nun waren wir heute mal pünktlich und auch im richtigen Schulzimmer =) Wow, wir werden immer besser.
Wir hatte Flash/Actionscript und ich glaube die anderen zwei werden mir recht geben, dass wir in den 3 Unterrichtsstunden mehr gelernt haben, als das ganze letzte halbe Jahr. Die Art und Weise des Unterrichts taugt mir total: 12 Studenten, 1 Dozent. Wir setzen uns zusammen, schauen Actionscripte an, er erklärt und dann schickt er uns an unsere Rechner, wo wir dann selber ausprobieren müssen. Klappt etwas nicht, kann jederzeit nachgefragt werden. Hat jemand dasselbe Problem, sollten Studenten untereinander weiterhelfen. Toll oder?
Ich konnte heute das erste mal im T-Shirt im Raum sitzen und das höchst wahrscheinlich nur, weil die dort so uralte Computer haben, die den Raum schön wärmen. Solche richtig grossen Dinger, über die man nicht bis zur Blackboard sieht. Nebenbei sei erwähnt, dass sie nur Windows-Betriebssysteme haben, was uns Macianer ein Bisschen komisch scheint... Aber man gewöhnt sich auch gerne wieder um.
Auch in der heutigen Klasse waren nur Dänen und ausser uns 4 Exchange-Studentinnen nur noch eine Frau! Wir sind von Männern umgeben! (Deren Kleiderstyle ich immer noch zu wenig analysieren konnte, als dass schon ein tiefgründiges und natürlich objektives Resultat vorliegen könnte. Man warte und habe Geduld!) =)
LaSynee
Mittwoch, 6. Februar 2008
Dienstag, 5. Februar 2008
Kurz bloggen und die Hälfte vergessen...
... ich entschuldige mich bei dir, Mr. Pan. Ich wollte mich ja kurzfassen, aber ich hab einiges vergessen.
Ich hab noch nie etwas über die Schule und deren Grösse geschrieben, right? Ok, let's do it: Die Schule kennt nicht einmal der Busfahrer. Lyngby ist scheinbar eine Uni-Stadt, aber die Business Academy Copenhagen North (menno, der Name is saulang! Nennen wir sie ab jetzt BACN.) ist nicht so well-known wie zum Beispiel die DTU (danish technical university). Daher finden auch nicht alle Studenten auf Anhieb den Weg hierher.
Die Gebäude sind aus Backstein und tief gehalten. Was heisst, dass ich mir immer noch nicht sicher bin, ob die Dänen überhaupt wissen, was mehrstöckig heisst und ob sie generell etwas gegen grosse Menschen haben!?
Anyway. Studentenmässig ist die BACN etwa so gross wie die FH Vorarlberg. Ca. 1000 Studenten. Die Kantine sieht eher wie ein etwas grösser gewordener Kiosk aus und ist mit ganz netten Damen ausgestattet! Ich bin mir heute sicher: Die backen den Kuchen, den sie verkaufen selber! Der ist so was von gut! Den muss man gegessen haben!
Zu den Schulzeiten. Wir starten entweder 8:40 oder 10:15 Uhr und der Unterricht geht dann bis 14:00 Uhr. Zweimal die Woche haben wir den Danish-Course für 2,5 Stunden und ansonsten heisst es Self-Study! Wow. Ich werde gefordert ;-)
So. Ich glaube des war's jetzt definitiv.
Velkommen. Jeg hedder Ursina og kommer fra Svejts. Jeg er toogtyve.Tarvel.
(--> das hab ich heute im danish-course gelernt. Gut, hm?;-) Glaubt ja nicht, man spräche alles so aus, wie es geschrieben ist. Nein, das sind Zungenbrecherübungen für unter der Dusche!)
Ich hab noch nie etwas über die Schule und deren Grösse geschrieben, right? Ok, let's do it: Die Schule kennt nicht einmal der Busfahrer. Lyngby ist scheinbar eine Uni-Stadt, aber die Business Academy Copenhagen North (menno, der Name is saulang! Nennen wir sie ab jetzt BACN.) ist nicht so well-known wie zum Beispiel die DTU (danish technical university). Daher finden auch nicht alle Studenten auf Anhieb den Weg hierher.
Die Gebäude sind aus Backstein und tief gehalten. Was heisst, dass ich mir immer noch nicht sicher bin, ob die Dänen überhaupt wissen, was mehrstöckig heisst und ob sie generell etwas gegen grosse Menschen haben!?
Anyway. Studentenmässig ist die BACN etwa so gross wie die FH Vorarlberg. Ca. 1000 Studenten. Die Kantine sieht eher wie ein etwas grösser gewordener Kiosk aus und ist mit ganz netten Damen ausgestattet! Ich bin mir heute sicher: Die backen den Kuchen, den sie verkaufen selber! Der ist so was von gut! Den muss man gegessen haben!
Zu den Schulzeiten. Wir starten entweder 8:40 oder 10:15 Uhr und der Unterricht geht dann bis 14:00 Uhr. Zweimal die Woche haben wir den Danish-Course für 2,5 Stunden und ansonsten heisst es Self-Study! Wow. Ich werde gefordert ;-)
So. Ich glaube des war's jetzt definitiv.
Velkommen. Jeg hedder Ursina og kommer fra Svejts. Jeg er toogtyve.Tarvel.
(--> das hab ich heute im danish-course gelernt. Gut, hm?;-) Glaubt ja nicht, man spräche alles so aus, wie es geschrieben ist. Nein, das sind Zungenbrecherübungen für unter der Dusche!)
første dag i skolen
First of all:
Oberhalb des Fotos links ist ein Link zu den anderen Fotos. Also einfach einmal draufklicken für die, die das noch nicht gemacht haben. (Gruss an dich, Peterpan!) =)
<--
Ja, heute war mein erster Schultag. Dementsprechend sind wir auch losmarschiert: Bepackt mit allen 7 Sachen und guten Mutes! Endlich beginnt der Spass! Dachten wir auf alle Fälle bis uns ein Däne aufklärte, dass unser Unterricht erst um 10:15 Uhr beginnt. Von wo wir das auch immer wissen sollten - Stundenplan haben wir ja noch nicht. Nun, 1,5 Stunden später haben sich dann an die 25 Leute in dem Zimmer eingefunden und der Unterricht ging los. Hach - es tönt echt spannend! ICH BIN SEHR SEHR GESPANNT, was da noch alles kommt! Vorallem tönt es nach kreativ-sein und vorallem nach anwenden von dem, was wir die letzten 1,5 Jahre in Dornbirn gelernt haben. Nett fand ich, dass alle in english sprechen. Müssten sie ja nicht unbedingt, denn wir 3 sind die einzigen, die kein dänisch verstehen. Haha. Aber dem schaffen wir jetzt Abhilfe und gehen gleich mal in einen Danish-Course. Freufreufreu!
Ich halt mich heute mal kurz mit bloggen. Nimmt bestimmt viel Energie und Zeit in Anspruch mein Schreibschreib zu lesen! ;-)
Winkewinke!
Oberhalb des Fotos links ist ein Link zu den anderen Fotos. Also einfach einmal draufklicken für die, die das noch nicht gemacht haben. (Gruss an dich, Peterpan!) =)
<--
Ja, heute war mein erster Schultag. Dementsprechend sind wir auch losmarschiert: Bepackt mit allen 7 Sachen und guten Mutes! Endlich beginnt der Spass! Dachten wir auf alle Fälle bis uns ein Däne aufklärte, dass unser Unterricht erst um 10:15 Uhr beginnt. Von wo wir das auch immer wissen sollten - Stundenplan haben wir ja noch nicht. Nun, 1,5 Stunden später haben sich dann an die 25 Leute in dem Zimmer eingefunden und der Unterricht ging los. Hach - es tönt echt spannend! ICH BIN SEHR SEHR GESPANNT, was da noch alles kommt! Vorallem tönt es nach kreativ-sein und vorallem nach anwenden von dem, was wir die letzten 1,5 Jahre in Dornbirn gelernt haben. Nett fand ich, dass alle in english sprechen. Müssten sie ja nicht unbedingt, denn wir 3 sind die einzigen, die kein dänisch verstehen. Haha. Aber dem schaffen wir jetzt Abhilfe und gehen gleich mal in einen Danish-Course. Freufreufreu!
Ich halt mich heute mal kurz mit bloggen. Nimmt bestimmt viel Energie und Zeit in Anspruch mein Schreibschreib zu lesen! ;-)
Winkewinke!
Montag, 4. Februar 2008
Monday without monday-feelings
Heute wäre eigentlich unser erster Schultag gewesen. Doch nach media-designerischen Verpeiltheit (die es auch in Dänemark gibt) haben wir noch immer kein Stundenplan und haben uns desshalb zu Herzen genommen, was der eine Dozent uns am Freitag gesagt hat: See you on Tuesday! Na dann hoffen wir mal, dass das so auch gestimmt hat!
Der Fotoapperat ist scheinbar immer noch nicht betriebsbereit und unsere Students-Card konnten wir demenstprechend auch noch nicht entgegennehmen. Noch müssen wir ja nicht nachts in die Academy, aber diese Zeiten werden bestimmt kommen und da wär's von Vorteil, man hätte die Card als Schlüssel, anstatt bei eisiger Kälte sich den A*** abzufrieren.
Nun, wir sind dann nochmals nach Lyngby gefahren, um die Shopping-Center auszuprobieren. Und ja - ich hab ein T-Shirt gekauft! So, nun wisst ihr es. Ach ja nebenbei hab ich mir auch noch Kniesocken gekauft (ihr wollt ja sicher nicht, dass ich friere!) und ich bin über jedes Paar Jeans froh, die ich eingepackt habe. Der Luft geht durch und durch!
Als Lina und ich uns über irgendwelche Preise und Nahrungsmittel im "Netto" unterhalten haben, sprach uns ein junger Herr schweizerisch an. Er hat gehört, dass ich schweizerdeutsch spreche. Warum hat er gerade mich gehört? ;-) Nun ja, er studiert an einer anderen Universität Informatik, hat aber schon einige Informationen mehr zum Leben hier in Dänemark als wir. Und aus Eigennutz (vielleicht kann er uns dann mal beim Programmieren helfen?!) habe ich dann nach seiner Handynummer gefragt. Jetzt ist ein Kontakt mehr geknüpft. Jiipiie.
Back home habe ich dann zum ersten mal meine bisher immaginäre Mitbewohnerin getroffen. Sie studiert schon das 4. Semester hier und macht gleich mal den Abschluss in Marketing. Sie stammt aus der Slowakei und ist echt voll nett. Schön zu wissen, wer nebendran wohnt. Sie hielt mich zuerst als des vorigen Mitbewohner's Schwester. Hihi.
In der Küche angekommen, kommt das Müll-weg-bring-und-Clean-Team auf ein Neues und sagt ein paar nicht so nette Worte beim Anblick des überüberÜBERfüllten Mülleimers zu uns. Kein Wunder. Aber wir sind beim besten Willen nicht die Verursacher und somit eher die Leidtragenden. Einige Minuten später klebte dann auch schon an jeder Zimmertür ein A4-Blatt " URGENT as a resident you must obey the house rules; if you do not, you can be expelled from the residence hall immediately. Some of you would probably be thrown out on this reason. If only I could get the names !!! Søren Meyer".
Ansonsten ist es momentan recht ruhig hier. Während sich die einen vom ersten Schultag erholen, sind die Jungs und die Italiener beim Fussball spielen. =)
Oh hab jetzt grad vernommen: Mr. DJ is back und wir sind nun alle gespannt, wann er loslegt! Haha.
Ich werd mich jetzt mal zu Lina aufmachen. Wir haben heute Stracciatella-Eis gekauft! Great, isn't it? =)
Der Fotoapperat ist scheinbar immer noch nicht betriebsbereit und unsere Students-Card konnten wir demenstprechend auch noch nicht entgegennehmen. Noch müssen wir ja nicht nachts in die Academy, aber diese Zeiten werden bestimmt kommen und da wär's von Vorteil, man hätte die Card als Schlüssel, anstatt bei eisiger Kälte sich den A*** abzufrieren.
Nun, wir sind dann nochmals nach Lyngby gefahren, um die Shopping-Center auszuprobieren. Und ja - ich hab ein T-Shirt gekauft! So, nun wisst ihr es. Ach ja nebenbei hab ich mir auch noch Kniesocken gekauft (ihr wollt ja sicher nicht, dass ich friere!) und ich bin über jedes Paar Jeans froh, die ich eingepackt habe. Der Luft geht durch und durch!
Als Lina und ich uns über irgendwelche Preise und Nahrungsmittel im "Netto" unterhalten haben, sprach uns ein junger Herr schweizerisch an. Er hat gehört, dass ich schweizerdeutsch spreche. Warum hat er gerade mich gehört? ;-) Nun ja, er studiert an einer anderen Universität Informatik, hat aber schon einige Informationen mehr zum Leben hier in Dänemark als wir. Und aus Eigennutz (vielleicht kann er uns dann mal beim Programmieren helfen?!) habe ich dann nach seiner Handynummer gefragt. Jetzt ist ein Kontakt mehr geknüpft. Jiipiie.
Back home habe ich dann zum ersten mal meine bisher immaginäre Mitbewohnerin getroffen. Sie studiert schon das 4. Semester hier und macht gleich mal den Abschluss in Marketing. Sie stammt aus der Slowakei und ist echt voll nett. Schön zu wissen, wer nebendran wohnt. Sie hielt mich zuerst als des vorigen Mitbewohner's Schwester. Hihi.
In der Küche angekommen, kommt das Müll-weg-bring-und-Clean-Team auf ein Neues und sagt ein paar nicht so nette Worte beim Anblick des überüberÜBERfüllten Mülleimers zu uns. Kein Wunder. Aber wir sind beim besten Willen nicht die Verursacher und somit eher die Leidtragenden. Einige Minuten später klebte dann auch schon an jeder Zimmertür ein A4-Blatt " URGENT as a resident you must obey the house rules; if you do not, you can be expelled from the residence hall immediately. Some of you would probably be thrown out on this reason. If only I could get the names !!! Søren Meyer".
Ansonsten ist es momentan recht ruhig hier. Während sich die einen vom ersten Schultag erholen, sind die Jungs und die Italiener beim Fussball spielen. =)
Oh hab jetzt grad vernommen: Mr. DJ is back und wir sind nun alle gespannt, wann er loslegt! Haha.
Ich werd mich jetzt mal zu Lina aufmachen. Wir haben heute Stracciatella-Eis gekauft! Great, isn't it? =)
Sonntag, 3. Februar 2008
Fristaden Christiania
Nachdem der italienische Nachbar von Neli sich gross mit DJ Gigi vorgestellt hatte und betonte, dass er dies nur am Tag auslebe, hat er doch am Abend grad die ersten Beats lauthals durch alle Buden dröhnen lassen und eine open-house-party geschmissen. Naja, heute werden wir einfach mal mitfeiern ;-) Neli wird sich Oropax zulegen müssen. Armes Ding.
Der gestrige Partyabend hat aber anscheinend Spuren hinterlassen. Alles schlief noch, als wir Mädels uns nach Copenhagen downtown aufmachten. Über den ganzen Flur zerschlagene, verschmierte Eier, Mehl vor Zimmertüren und zerbröckeltes Brot verzierten den Boden.
Auf unserem Stock sind vorallem Italos, Franzosen und Türken vertreten. Hab heute die erste Dänin kennengelernt. Wow! Es gibt sie doch =)
Also. Unser Plan war, Fristaden Christiania abzuchecken. Plan wurde erfolgreich umgesetzt. Iiiii-ha.
Was Fristaden Christiana ist? Ich zitiere: "Im Osten der Insel Amager umgeben Prinsessegade, Bådemandsstræde und der Wall der früheren Ulriks Bastion die 34 ha umfassende Fristaden Christiania. In den fantasievoll gestalteten Bauten leben seit 1971 knapp 1000 Christianitter. Damals okkupierten Hausbesetzer, sog. Slumstormers, dem Verfall anheim gegebene ehem. Kasernen auf dem Areal und probten basisdemokratisches Miteinander. Inzwischen ist die in die Jahre gekommene Vorzeigesiedlung Ziel von über einer Million Besucher jährlich- und dennoch von Schließung bedroht. Die farbig bemalten Häuser aus allerlei Baustoffen von Holz über Stein bis Flaschenglas, Bauwagen, Cafés und eine lebendige Kulturszene machten bislang einen Spaziergang durch die Alternativsiedlung zu einem kurzweiligen Vergnügen. "
Ich führe weiter hinzu: Bekannt ist Christiana vorallem wegen des alternativen Lifestyles und was alles so dazugehört ;-). Neli machte ein Foto, wir hatten die riesig-grosse, rotdurchgestrichene Kamera ja nicht gesehen, und da rannte uns auch schon einer hinterher und forderte, das Foto zu löschen. Er kontrollierte!
Naja, uns wurde dann auch irgendwie immer mulmiger. Die Leute da führen nicht grad nur kleine Knuddel-Hunde an der Leine, sondern eher grosse Kampfmonster. Auf kleinen Plätzen standen rauchende Fässer, an denen man sich wärmen konnte und rundum schlichen kleine gepiercte Jungs. Einmal mehr fühlte ich mich in einem Film. (Vielleicht sollte ich mal Hollywood kontaktieren?)
Wir entschieden uns zu einer kleiner Verschnaufspause bei einem Cappuccino. Doch nix war mit Ruhe. In einem Haus mit vielen Fenstern und spärlicher Einrichtung, liessen wir nun unsere Kleidung mit Rauch parfümieren (immerhin wurden Kiffer gebeten, draussen zu rauchen!). Eine kleine Gruppe von verkleideten Kindern sang ein Lied vor und wollte dann auch noch Geld dafür (was ich meinerseits gar nicht einsah. Wie herzlos ich bin.) Wir fragten uns weiter, warum sich heute alle verkleiden. Ist Faschings-Zeit? Wir wussten es nicht. Wir mögen es alle nicht. Nach dem Singsang hatte ein kleines Mädchen die Hosen voll und Papa entschloss kurzerhand, das Kind auf einem schmutzigen Teppich mitten im Café zu wickeln. Jedermann konnte zusehen. Speziell auf alle Fälle.
Kurze Zeit später und ein paar Meter weiter waren wir wieder in der ganz normalen Welt und entschlossen uns, etwas zu Essen. Nun ist es hier so: Am ersten Sonntag im Monat haben alle Geschäfte geöffnet. Wir sind aber immer noch stolz, weil wir uns so gut im Zaum halten können und noch keine Kleider gekauft haben, obwohl überall Udsalg (Ausverkauf) ist. "Deres" hat sich schon zu unserem Lieblingsgeschäft gemausert. Aiaiai. Nebenbei: Einer der H&M's hier ist so groß und so verschachtelt, dass man sich leicht verirren könnte. Man passe also auf und gebe sich die Hand! (Mein Rat!)
Wieder im Studentenheim angekommen, hab ich dann grad mal mit Zuhause telefoniert. Markus, Romano, Mama und Papa konnten mich per Webcam betrachten und sehen/hören, dass es mir gut geht. Ich hab ihnen dann gleich mal meine ganze Bude gezeigt. Was die heutige Technik alles möglich macht! Ich bin begeistert.
Apropos Technik. Ja es gibt Waschmaschinen hier. Man soll sich jedoch die Richtige sorgfältigst aussuchen. Lina und ich haben aber keine Schuhe an, sondern gehen auf Fettnäpfchen. Das Wasser musste abgelassen und die ganze Wäsche noch einmal geschleudert werden. Das war aber noch nicht genug. Die Wäsche triefte noch immer und kleine weisse Punkte auf der schwarzen Wäsche machte uns klar, dass das Waschpulver noch nicht ganz draussen war. Nun ja. Nächstes Mal nehmen wir eine, die wir zwar der Sprache wegen nicht programmieren können (wir könnten auch sonst nicht programmieren ;-) Herzlichen Dank an Mr. Beepa!) und stellen einfach die Zeichen ein, die uns am Besten gefallen. So haben Rachel und ich früher schon den Backofen eingestellt. Und es hat funktioniert! =)
God fornøjelse!
Der gestrige Partyabend hat aber anscheinend Spuren hinterlassen. Alles schlief noch, als wir Mädels uns nach Copenhagen downtown aufmachten. Über den ganzen Flur zerschlagene, verschmierte Eier, Mehl vor Zimmertüren und zerbröckeltes Brot verzierten den Boden.
Auf unserem Stock sind vorallem Italos, Franzosen und Türken vertreten. Hab heute die erste Dänin kennengelernt. Wow! Es gibt sie doch =)
Also. Unser Plan war, Fristaden Christiania abzuchecken. Plan wurde erfolgreich umgesetzt. Iiiii-ha.
Was Fristaden Christiana ist? Ich zitiere: "Im Osten der Insel Amager umgeben Prinsessegade, Bådemandsstræde und der Wall der früheren Ulriks Bastion die 34 ha umfassende Fristaden Christiania. In den fantasievoll gestalteten Bauten leben seit 1971 knapp 1000 Christianitter. Damals okkupierten Hausbesetzer, sog. Slumstormers, dem Verfall anheim gegebene ehem. Kasernen auf dem Areal und probten basisdemokratisches Miteinander. Inzwischen ist die in die Jahre gekommene Vorzeigesiedlung Ziel von über einer Million Besucher jährlich- und dennoch von Schließung bedroht. Die farbig bemalten Häuser aus allerlei Baustoffen von Holz über Stein bis Flaschenglas, Bauwagen, Cafés und eine lebendige Kulturszene machten bislang einen Spaziergang durch die Alternativsiedlung zu einem kurzweiligen Vergnügen. "
Ich führe weiter hinzu: Bekannt ist Christiana vorallem wegen des alternativen Lifestyles und was alles so dazugehört ;-). Neli machte ein Foto, wir hatten die riesig-grosse, rotdurchgestrichene Kamera ja nicht gesehen, und da rannte uns auch schon einer hinterher und forderte, das Foto zu löschen. Er kontrollierte!
Naja, uns wurde dann auch irgendwie immer mulmiger. Die Leute da führen nicht grad nur kleine Knuddel-Hunde an der Leine, sondern eher grosse Kampfmonster. Auf kleinen Plätzen standen rauchende Fässer, an denen man sich wärmen konnte und rundum schlichen kleine gepiercte Jungs. Einmal mehr fühlte ich mich in einem Film. (Vielleicht sollte ich mal Hollywood kontaktieren?)
Wir entschieden uns zu einer kleiner Verschnaufspause bei einem Cappuccino. Doch nix war mit Ruhe. In einem Haus mit vielen Fenstern und spärlicher Einrichtung, liessen wir nun unsere Kleidung mit Rauch parfümieren (immerhin wurden Kiffer gebeten, draussen zu rauchen!). Eine kleine Gruppe von verkleideten Kindern sang ein Lied vor und wollte dann auch noch Geld dafür (was ich meinerseits gar nicht einsah. Wie herzlos ich bin.) Wir fragten uns weiter, warum sich heute alle verkleiden. Ist Faschings-Zeit? Wir wussten es nicht. Wir mögen es alle nicht. Nach dem Singsang hatte ein kleines Mädchen die Hosen voll und Papa entschloss kurzerhand, das Kind auf einem schmutzigen Teppich mitten im Café zu wickeln. Jedermann konnte zusehen. Speziell auf alle Fälle.
Kurze Zeit später und ein paar Meter weiter waren wir wieder in der ganz normalen Welt und entschlossen uns, etwas zu Essen. Nun ist es hier so: Am ersten Sonntag im Monat haben alle Geschäfte geöffnet. Wir sind aber immer noch stolz, weil wir uns so gut im Zaum halten können und noch keine Kleider gekauft haben, obwohl überall Udsalg (Ausverkauf) ist. "Deres" hat sich schon zu unserem Lieblingsgeschäft gemausert. Aiaiai. Nebenbei: Einer der H&M's hier ist so groß und so verschachtelt, dass man sich leicht verirren könnte. Man passe also auf und gebe sich die Hand! (Mein Rat!)
Wieder im Studentenheim angekommen, hab ich dann grad mal mit Zuhause telefoniert. Markus, Romano, Mama und Papa konnten mich per Webcam betrachten und sehen/hören, dass es mir gut geht. Ich hab ihnen dann gleich mal meine ganze Bude gezeigt. Was die heutige Technik alles möglich macht! Ich bin begeistert.
Apropos Technik. Ja es gibt Waschmaschinen hier. Man soll sich jedoch die Richtige sorgfältigst aussuchen. Lina und ich haben aber keine Schuhe an, sondern gehen auf Fettnäpfchen. Das Wasser musste abgelassen und die ganze Wäsche noch einmal geschleudert werden. Das war aber noch nicht genug. Die Wäsche triefte noch immer und kleine weisse Punkte auf der schwarzen Wäsche machte uns klar, dass das Waschpulver noch nicht ganz draussen war. Nun ja. Nächstes Mal nehmen wir eine, die wir zwar der Sprache wegen nicht programmieren können (wir könnten auch sonst nicht programmieren ;-) Herzlichen Dank an Mr. Beepa!) und stellen einfach die Zeichen ein, die uns am Besten gefallen. So haben Rachel und ich früher schon den Backofen eingestellt. Und es hat funktioniert! =)
God fornøjelse!
Samstag, 2. Februar 2008
rengøringsassistenten
Es ist jetzt 18:40 Uhr und wir haben einen Putztag hinter uns. Ich vielleicht weniger als die anderen beiden Mädels. Duschen mussten von Schimmel befreit werden (der Gestank ist unerträglich), Klos wurden so gut als möglich gereinigt. Es ist echt schon super zu wissen, WER das Klo geputzt hat.
Lina's Mitbewohner ist super. Er hilft und putzt mit so gut als möglich. Neli's neuer Mitbewohner ist nicht viel anders. Der hat seine Bude gewechselt, weil sie so schlimm war. Jetzt hat er Parkettboden (diese Unterschiede!!!) und einen schönen Kasten. Parkett wurde mit Handschuhe geschruppt. Gott sei Dank, er hat sogar einen funktionierenden (inoffiziellen) Staubsauger. Ja das ist hier nämlich nicht die Regel. Es gibt in unserem Stock zwei und beide funktionieren NICHT. Wär weiter auch ned soooo schlimm, wenn nicht die meisten Zimmer mit absolut hässlichen Teppichen ausgelegt wären und unsere Vorgänger diese teils gar nicht gereingt hatten. Nun, bei meinem Room wars wie gesagt ned so schlimm, trotzdem habe ich gestaubsaugt (sagt man das so?) was das Zeug hält, man weiss ja nie, wann man wieder einem funktionierenden Staubsauger über den Weg läuft.
Über den Mittag waren wir im Forrest. Der ist hier sehr bekannt. Nach verschiedensten Versuchen mit den Menschen hier zu sprechen und uns den Weg zu diesem besagten Wald durchzufragen, sind wird dann eher per Zufall im richtigen gelandet. =)
Man sagte uns, dass es da viele viele Tiere gäbe. Nun wir haben einige gesehen. Sprich: Hunde an der Leine, Pferde (sehr sehr viele Isländer, was mein Herz wehmütig stimmte. Ach ja, neben unserer Schule ist ein riesiger Pferdestall!) und dann schlussendlich auch noch 3 Rehe. Diese Drei erregten sofort unsere Aufmerksamkeit und nach einem Blitzgedanken an die Anfangsjagd beim Film "Apocalypto" erwachte der Jägerinstinkt in mir. Bei See angekommen, schwamm da auch schon unser Mittagessen: ENTEN! Lina konnte mich aber davon abbringen. Ich bin hier mit 2 Vegetarierinnen ;-)
Mitten in dem schönen Park gibt es den Sagen umworbenen "Bakken" Funpark. Seine Eröffnung im Frühling ist bang-on-time am 13. März. Meinem Geburtstag. Scheinbar findet sich dann da fast ganz Kopenhagen ein und feiert, was das Zeug hält. Eine Geburtstagsparty wär dann ja schon organisiert. Naja, mal schauen.
Hab ich schon erwähnt, dass man sich hier in Dänemark überhaupt nicht um die Frisum kümmern muss? Nein? Na dann wirds aber höchste Zeit.
Es ist grundsätzlich ganz egal, was für eine Frisur man hat. Hat man am Morgen die eine, ist es am Mittag bestimmt ne andere. Hat man den Scheitel am Mittag links, ist er am Abend mit Sicherheit rechts. Warum? Des Windes wegen. Lässt man Kapuze unten, hat man GAR KEINE Frisur mehr, tut man sie hoch, ist sie zerquetscht. Daher Tipp von mir: Föhne deine Haare und mach einfach gar nix damit!
Noch ein Tipp: Wenn in Dänemark dann endlich mal die Sonne scheint, denk nicht, es sei dann auch wärmer. Dem ist nämlich NICHT so. Zieh Schichten an und deine dickste, winddichteste Jacke!
Nebenbei ist in den nächsten Wochen wieder schlechtes Wetter angesagt.
So, das war's jetzt definitiv von mir. Ich such mir mal eine funktionierende Waschmaschine ;-) und dann geh ich auf Nahrungssuche!
Ciao a tuts!
Lina's Mitbewohner ist super. Er hilft und putzt mit so gut als möglich. Neli's neuer Mitbewohner ist nicht viel anders. Der hat seine Bude gewechselt, weil sie so schlimm war. Jetzt hat er Parkettboden (diese Unterschiede!!!) und einen schönen Kasten. Parkett wurde mit Handschuhe geschruppt. Gott sei Dank, er hat sogar einen funktionierenden (inoffiziellen) Staubsauger. Ja das ist hier nämlich nicht die Regel. Es gibt in unserem Stock zwei und beide funktionieren NICHT. Wär weiter auch ned soooo schlimm, wenn nicht die meisten Zimmer mit absolut hässlichen Teppichen ausgelegt wären und unsere Vorgänger diese teils gar nicht gereingt hatten. Nun, bei meinem Room wars wie gesagt ned so schlimm, trotzdem habe ich gestaubsaugt (sagt man das so?) was das Zeug hält, man weiss ja nie, wann man wieder einem funktionierenden Staubsauger über den Weg läuft.
Über den Mittag waren wir im Forrest. Der ist hier sehr bekannt. Nach verschiedensten Versuchen mit den Menschen hier zu sprechen und uns den Weg zu diesem besagten Wald durchzufragen, sind wird dann eher per Zufall im richtigen gelandet. =)
Man sagte uns, dass es da viele viele Tiere gäbe. Nun wir haben einige gesehen. Sprich: Hunde an der Leine, Pferde (sehr sehr viele Isländer, was mein Herz wehmütig stimmte. Ach ja, neben unserer Schule ist ein riesiger Pferdestall!) und dann schlussendlich auch noch 3 Rehe. Diese Drei erregten sofort unsere Aufmerksamkeit und nach einem Blitzgedanken an die Anfangsjagd beim Film "Apocalypto" erwachte der Jägerinstinkt in mir. Bei See angekommen, schwamm da auch schon unser Mittagessen: ENTEN! Lina konnte mich aber davon abbringen. Ich bin hier mit 2 Vegetarierinnen ;-)
Mitten in dem schönen Park gibt es den Sagen umworbenen "Bakken" Funpark. Seine Eröffnung im Frühling ist bang-on-time am 13. März. Meinem Geburtstag. Scheinbar findet sich dann da fast ganz Kopenhagen ein und feiert, was das Zeug hält. Eine Geburtstagsparty wär dann ja schon organisiert. Naja, mal schauen.
Hab ich schon erwähnt, dass man sich hier in Dänemark überhaupt nicht um die Frisum kümmern muss? Nein? Na dann wirds aber höchste Zeit.
Es ist grundsätzlich ganz egal, was für eine Frisur man hat. Hat man am Morgen die eine, ist es am Mittag bestimmt ne andere. Hat man den Scheitel am Mittag links, ist er am Abend mit Sicherheit rechts. Warum? Des Windes wegen. Lässt man Kapuze unten, hat man GAR KEINE Frisur mehr, tut man sie hoch, ist sie zerquetscht. Daher Tipp von mir: Föhne deine Haare und mach einfach gar nix damit!
Noch ein Tipp: Wenn in Dänemark dann endlich mal die Sonne scheint, denk nicht, es sei dann auch wärmer. Dem ist nämlich NICHT so. Zieh Schichten an und deine dickste, winddichteste Jacke!
Nebenbei ist in den nächsten Wochen wieder schlechtes Wetter angesagt.
So, das war's jetzt definitiv von mir. Ich such mir mal eine funktionierende Waschmaschine ;-) und dann geh ich auf Nahrungssuche!
Ciao a tuts!
Skole og rengøre
So nun ist es also soweit: Wir haben unsere Zimmer gekriegt! Es hat seine Zeit gebraucht und wir haben sie nicht grad mit einem Freudeschrei entgegengenommen. Ich hab ein schönes Klo und ein schönes Waschbecken, dafür stinkt meine Bude nach Rauch. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, man darf rauchen wo und wann man will: Zimmer, Flur, Klo, Küche, etc. Lina hat ein ekliges Waschbecken und Klo, dafür ein schönes Zimmer ohne Gardinen. Darum waren wir heute ja auch schon so früh auf! =) Neli's Zimmer hat n schönes Klo ohne Klopapier und ein nettes Zimmer MIT Gardinen. Die Duschen stinken alle nach grau und feucht! Wir werden uns also billige Flipflops kaufen.
Nachdem wir dann alle Kissen, Bettdecken und Lampen hatten, konnten wir unsere Buden einigermassen nach unserem Stil einrichten. Wer mir also einen Gefallen tun möchte, soll mir ein paar nette Bilder (everybody knows that i LOVE snow!!!) schicken, mit denen ich die Wände überdecken und somit den Rauchgestank wegplakatieren kann. (Joy du bisch notürlich drvo usgnoh ;-)).
Adresse: (Hoffentlich die richtige)
Ursina Mantel
Trongårdsvej 46 - 62
2800 Kongens Lyngby
+45 51 43 7224
Wir leben nun immer zu zweit in einem kleinen Appartement. Oder wie auch immer man das betiteln will. Jedem sein Zimmer mit einem kleinen Vorraum, wo sich Dusche rechts und Klo links befinden. Ich leb dem Klo entsprechend höchstwahrscheinlich mit einer Frau zusammen. Neli hat bis heute morgen mit einer Polin gewohnt, wo sich jetzt aber ein Italiener einnisten wird und die Lina wohnt mit einem anderen Incoming zusammen, einem Belgier. Sie machen sogar einen Putzplan! WOW!
Dementsprechend sah unsere Einkaufsliste von gestern abend sah etwa so aus:
-Putzmittel
-Raumspray
-Klopapier (aber nur welches??? Gar nicht so einfach)
-Putzlappen
-etwas Essbares
Gestern morgen hat sich jedes "program" (wir sind im Multi-Media-Program) einzeln mit einem Dozenten getroffen. Wir waren alle 5 Minuten (!!!) zu spät, da war der Dozent auch schon wieder weg und auf der Wandtafel stand " Dear Erasmus Student, you are late, take some coffee or tea!" geschrieben. Also haben wir als erstes eine Kaffee getrunken. Daran könnt ich mich gewöhnen. Hihi.
Also es funktioniert wie folgt: Wir haben immer nur 4 Tage Schule die Woche. Die ersten 8 Wochen sind je zwei Tage "Flash/Actionscript" und "Visual identity and branding". Die folgenden 8 Wochen sind dann reale Projekte in Gruppen. Ich hoffe nur, dass wir rechtzeitig fertig werden hier, damit ich den Flug in die USA nicht mehr verschieben muss!
Nach dem Einkauf gab es für uns Incomings eine Art Welcome-Party. Ich meinerseits konnte die Augen allerknappsts noch offen halten, während sich die anderen ihre Birnen mit Bier und Wein zudröhnten und einige gewisse Leute das Bedürfnis hatten, eine Fotoreihe von allen Frauen zu machen! =) Wir Deutschsprachigen haben uns dann ziemlich bald verabschiedet, haben ja nicht alle so früh wie wir aufstehn und mit ca. 30 kg Gepäck zu Fuss / Bus oder Zug nach Lyngby reisen müssen. Die haben jetzt bestimmt einen super Eindruck von uns. Jedermann und -frau kennt das Oktoberfest in Deutschland. Und wer hat sich zuerst von der Party geschlichen? ;-) Tja...
Heute ist das Wetter finally mal schön. Deshalb haben wir (oder ich) beschlossen, den nahe gelegenen Forrest zu erkunden. Der soll hauptsächlich für Kinder sein und viele Tiere beherbergen. Jiiiipiiie. Das wird ein Spass.
So, Fotos folgen bestimmt baldibald und hiermit wünsch ich euch:
God dag!
Sinilein
Nachdem wir dann alle Kissen, Bettdecken und Lampen hatten, konnten wir unsere Buden einigermassen nach unserem Stil einrichten. Wer mir also einen Gefallen tun möchte, soll mir ein paar nette Bilder (everybody knows that i LOVE snow!!!) schicken, mit denen ich die Wände überdecken und somit den Rauchgestank wegplakatieren kann. (Joy du bisch notürlich drvo usgnoh ;-)).
Adresse: (Hoffentlich die richtige)
Ursina Mantel
Trongårdsvej 46 - 62
2800 Kongens Lyngby
+45 51 43 7224
Wir leben nun immer zu zweit in einem kleinen Appartement. Oder wie auch immer man das betiteln will. Jedem sein Zimmer mit einem kleinen Vorraum, wo sich Dusche rechts und Klo links befinden. Ich leb dem Klo entsprechend höchstwahrscheinlich mit einer Frau zusammen. Neli hat bis heute morgen mit einer Polin gewohnt, wo sich jetzt aber ein Italiener einnisten wird und die Lina wohnt mit einem anderen Incoming zusammen, einem Belgier. Sie machen sogar einen Putzplan! WOW!
Dementsprechend sah unsere Einkaufsliste von gestern abend sah etwa so aus:
-Putzmittel
-Raumspray
-Klopapier (aber nur welches??? Gar nicht so einfach)
-Putzlappen
-etwas Essbares
Gestern morgen hat sich jedes "program" (wir sind im Multi-Media-Program) einzeln mit einem Dozenten getroffen. Wir waren alle 5 Minuten (!!!) zu spät, da war der Dozent auch schon wieder weg und auf der Wandtafel stand " Dear Erasmus Student, you are late, take some coffee or tea!" geschrieben. Also haben wir als erstes eine Kaffee getrunken. Daran könnt ich mich gewöhnen. Hihi.
Also es funktioniert wie folgt: Wir haben immer nur 4 Tage Schule die Woche. Die ersten 8 Wochen sind je zwei Tage "Flash/Actionscript" und "Visual identity and branding". Die folgenden 8 Wochen sind dann reale Projekte in Gruppen. Ich hoffe nur, dass wir rechtzeitig fertig werden hier, damit ich den Flug in die USA nicht mehr verschieben muss!
Nach dem Einkauf gab es für uns Incomings eine Art Welcome-Party. Ich meinerseits konnte die Augen allerknappsts noch offen halten, während sich die anderen ihre Birnen mit Bier und Wein zudröhnten und einige gewisse Leute das Bedürfnis hatten, eine Fotoreihe von allen Frauen zu machen! =) Wir Deutschsprachigen haben uns dann ziemlich bald verabschiedet, haben ja nicht alle so früh wie wir aufstehn und mit ca. 30 kg Gepäck zu Fuss / Bus oder Zug nach Lyngby reisen müssen. Die haben jetzt bestimmt einen super Eindruck von uns. Jedermann und -frau kennt das Oktoberfest in Deutschland. Und wer hat sich zuerst von der Party geschlichen? ;-) Tja...
Heute ist das Wetter finally mal schön. Deshalb haben wir (oder ich) beschlossen, den nahe gelegenen Forrest zu erkunden. Der soll hauptsächlich für Kinder sein und viele Tiere beherbergen. Jiiiipiiie. Das wird ein Spass.
So, Fotos folgen bestimmt baldibald und hiermit wünsch ich euch:
God dag!
Sinilein
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